Eine alte Tradition neu entdeckt - Unser "Zapfbräu" Hausbier

Nach 100 Jahren kommen wieder Hopfen und Malz ins Brauhaus!


Die Geschichte der Brauerei beginnt im Jahr 1818 mit der Erteilung der Braukonzession durch die königliche Verwaltung an die Freiherrn von Wolfskeel. 

 

Zunächst betrieb Andreas Fleischmann, so dann seine Söhne Johann und Michael Fleischmann -zeitweise sogar ohne Braukonzession- die Brauerei mit Gaststätte. Johann Fleischmann verstarb früh und die Umsätze waren rückläufig, so dass schließlich Wilhelm Gottlieb Zapf, ein aus Prühl (Steigerwald) stammender Bierbrauer, das gesamte Anwesen Haus Nr. 83 (jetzt Kirchplatz 2) im Jahre 1883 mit allem Zubehör kaufte und fortan bewirtschaftete.

 

1918 wurde in Uettingen zum letzten Mal Bier gebraut, da Wilhelm Gottliebs Sohn Leonhard Zapf, ein gelernter Bierbrauer, im Krieg gefallen war. (Quelle: Erzählungen und das Buch Uettingen; Besiedlung, Heimatbuch, Chronik und Bilddokumente, S.169ff)

 

Und was ist zwischenzeitlich passiert? Wir können euch versichern: Viel! Aber nichts was mit Bier im Speziellen zu tun hätte...

 

2018 sollte sich das nun ändern!

  

Nach genau 100 Jahren "Brau-Pause" gibt es aus Liebe zur Familientradition und zum Brauhandwerk wieder ein eigenes Hausbier!

 

Unser Bier hat mittlerweile nicht nur seine Fans, sondern wird auch von der Presse wahrgenommen (online).

Unser Artikel erschien als ganze Seite in Druckform am 06.12.18 in der Marktheidenfelder Ausgabe und am 11.12.18 in Würzburger Ausgabe der Mainpost.

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Auch unser Bierdeckel hat schon seinen Platz in offiziellen Datenbanken gefunden.

Gestatten Sie eine kurze Vorstellung:

 

Ich bin ein bernsteinfarbenes, naturtrübes und untergäriges Märzen nach Oktoberfest-Brauart. Mich können Sie beim Zapf aber das ganze Jahr über bestellen.

Das Bayerische Reinheitsgebot ist für mich sogar in Franken Ehrensache😉. Wegen meines vollmundigen Geschmacks passe ich hervorragend zu allen Arten von Speisen. Vor allem herzhafte Gerichte und deftige Brotzeiten schätzen meine Gesellschaft. Doch auch ohne bissfeste Begleitung bin ich eine echte Gaumenfreude. 

Mittlerweile habe ich auch einige Brüder und Schwestern bekommen und es werden stetig mehr. Weitere Biersorten und welche davon aktuell im Ausschank sind, finden Sie hier.

Auf dem Weg zum eigenen Bier...

... wurde seit Ende 2017 aus unserer Wurstküche wieder eine Brauerei.

 

Wie Ihr seht, gab es viel zu tun:

Wir hatten viel Arbeit, aber auch großen Spaß am Aufbau unserer kleinen Hausbrauerei und wir finden, es ist an der Zeit, das Ergebnis nun endlich an den Mann und die Frau zu bringen.

Zu finden sind wir inzwischen auch im Brauereiatlas, für den es eine eigene App gibt. 

zuletzt noch ein HERZLICHES DANKESCHÖN an unsere Helfer, Freunde und Geschäftspartner:

 

Mit Rat und Tat unterstützte uns Klaus Kling, Herausgeber des Buches Bier selbst gebraut. 


Oliver Dietrich von der Firma Braupartner.de unterstützt uns bei neuen Ideen und Innovationen.

 

Stephan Kowalsky von Rhönpiraten.de verdanken wir viele gute Tipps rund um´s Thema "Brauen" und einen konkreten Einblick in das Arbeiten mit Gerätschaften für Hausbrauer.

 

Auch der Familienbrauerei Martinsbräu/Marktheidenfeld, von welcher wir seit 1920 durchgehend unser Bier beziehen, sei an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung auf unserem Weg zum eigenen Bier ausgesprochen.